Interne Plattform für Mitglieder und Partner von GGMH

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Was lange währt … Das Thema einer internen Plattform für die Mitglieder von Gemeinsam gegen Menschenhandel wurde immer wieder bewegt. Nun ist es endlich bald so weit. Die thematischen und regionalen Gruppen haben die Notwendigkeit dafür erneut gezeigt. Daher arbeiten wir nun auf Hochtouren daran, eine Plattform zu gestalten, die auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist und es den Gruppen z.B. erlaubt, jeweils gemeinsam an ihren Projekten zu arbeiten und die Ergebnisse allen zur Verfügung zu stellen.

Neuer Parlamentskreis: “Prostitution wohin?”

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Mitte Oktober hat sich zum ersten Mal der Parlamentskreis „Prostitution – wohin?“ getroffen. Initiiert wurde er von den Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier (SPD), Vorstandsmitglied von SISTERS für den Ausstieg aus der Prostitution e.V., und Frank Heinrich (CDU), Vorsitzender von Gemeinsam gegen Menschenhandel e.V.
Die Idee für diesen Arbeitskreis entstand Anfang des Jahres als ein Ergebnis des Parlamentarischen Abends „Entkriminalisierung, Sexkaufverbot, Ausstiegshilfe“ in der französischen Botschaft, zu dem ebenfalls die beiden Abgeordneten eingeladen hatten. An dem ersten Treffen nahmen 16 Bundestagsabgeordnete aller Fraktionen sowie zahlreiche Mitarbeitende aus den Bundestagsbüros teil. Der Parlamentskreis will „einen möglichst realistischen Blick“ auf das Thema werfen und in etwa einem Jahr Bilanz ziehen.
Zu dem ersten Treffen im Paul-Löbe-Haus wurde Sandra Norak als Expertin eingeladen. Sie war Opfer der Loverboy-Methode, sechs Jahre in der Prostitution und studiert jetzt Jura. Sie engagiert sich für das Nordische Modell. Während sie ihren bewegenden Vortrag hielt, demonstrierten vor dem Parlamentsgebäude einige Dutzend AktivistInnen verschiedener Pro-Prostitutions-Organisationen. Gleichzeitig gab es eine Solidaritätsbekundung und Presseerklärung vom Netzwerk Ella, einem Zusammenschluss von Frauen in und aus der Prostitution, die ebenfalls für die Einführung des Nordischen Modells in Deutschland plädieren.

Thematische und regionale Gruppen – Wir ziehen an einem Strang

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Seit Sommer dieses Jahres gibt es bei Gemeinsam gegen Menschenhandel organisationsübergreifende Arbeitsgruppen, die sich mit Themen beschäftigen wie Öffentlichkeitsarbeit, Wissenschaft im Bereich Menschenhandel, Politik, Freedom Business, Streetwork, Schutzhäuser, Prävention…
Die ersten (online) Treffen haben bereits stattgefunden. Ergebnisprotokolle werden für die Mitglieder und Partner bald auf einer internen Plattform zugänglich gemacht.

TIP-Report des US Außenministeriums

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Zwar äußerte sich das US-Ministerium lobend darüber, dass sich der deutsche Staat verstärkt für Opferschutz eingesetzt und die finanzielle Unterstützung für die Opfer ausgeweitet habe, bemängelte jedoch, dass es kein nationales Leitsystem für Opfer über alle Bundesländer hinweg gebe und dass nach wie vor kein nationaler Berichterstatter ernannt sei, “der die Anstrengungen der Regierung im Bereich Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung und zur Ausbeutung der Arbeitskraft unabhängig überprüft”.
Vor allem in die Kritik geraten war jedoch die Strafverfolgung, da die Zahl der Verurteilungen wegen Menschenhandels seit dem Jahr 2009 in Deutschland zurückgehe, Haftstrafen häufig nicht der Schwere der Tat entsprächen und zu oft ausgesetzt würden.
Den übersetzten Länderbericht für Deutschland finden Sie hier.

Fachtagung: Menschenhandel in Deutschland – Nachfrage im Fokus Vorträge sind online

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Vom 21. bis 23. Februar fand in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie unseren Bündnismitgliedern International Justice Mission und dem Netzwerk gegen Menschenhandel unsere Fachtagung zum Thema “Menschenhandel in und nach Deutschland – Nachfrage im Fokus” statt. Wir waren begeistert über das große Interesse an dem Thema.
Viele der hochkarätigen Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops können unter folgendem Link nachgehört werden: https://fachtagung-mid.de/uebersicht/

Mitgliederversammlung am 11. März

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Am 11. März trafen sich die Mitglieder und Partner von Gemeinsam gegen Menschenhandel in Berlin zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Es gab einen intensiven Austausch darüber, wie wir im Rahmen unseres Bündnisses die Partizipation verstärken und unsere Ressourcen besser nutzen können. In der nächsten Zeit werden einige spezifische Gruppen entstehen, die sich bestimmten wichtigen Themen widmen, wie z.B. Erarbeitung von Kampagnen, Freedom Business oder Politik. Außerdem wurde der bisherige Vorstand für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt.

Start des neuen EU-Projekts INTAP

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Im Februar startete unser neues, von der EU geförderte Projekt INTAP mit einer Kick-Off-Veranstaltung in Berlin. Die Abkürzung INTAP steht für “Intersektioneller Ansatz zum Integrationsprozess in Europa für Betroffene des Menschenhandels” (“Intersectional approach to the process of integration in Europe for survivors of human trafficking”). Das Projekt zielt darauf ab, die Integration nigerianischer und chinesischer Betroffener von Menschenhandel zu verbessern. Entsprechend der Zielgruppe sind diesmal andere Kooperationspartner eingebunden als bei unserem vorherigen EU-Projekt GIPST. Diesmal arbeiten wir mit zwei deutschen (The Justice Projekt, SOLWODI Deutschland), einem österreichischen (Herzwerk Wien) und einer italienischen NGO (Associazione Comunità Papa Giovanni XXIII) zusammen. Außerdem ist ein Experte der Eichstätter Caritas-Flüchtlings- und Integrationsberatung im Team. Weitere Informationen gibt auf der Website unter www.intap-europe.eu