German Integration Program for Survivors of Trafficking

Das Integrationsprogramm für Betroffene von Menschenhandel (GIPST) startete im Januar 2017 und lief bis Dezember 2018. Es wurde vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union kofinanziert.

Das Projekt “GIPST” hatte drei Schwerpunkte:

Die Identifikation von bisher unbekannten Orten (im Rahmen des Projekts in Berlin, Hamburg und Stuttgart), an denen mögliche Opfer von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung sind und das Informieren von neuen potentiellen Opfergruppen (z.B. Geflüchtete) sowie Angehörige über die Gefahren durch Menschenhändler aufzuklären.

 

Die Integration von identifizierten betroffenen Frauen in Deutschland durch ein umfassendes Kompass-Programm in Berlin, das eine Neuorientierung durch Mentoring, Alltagskompetenzen, 3-monatiges Praktikum und Arbeitseinstieg ermöglichen soll. Im Schwerpunktland des Projekts – Bulgarien (Sofia) – wird das umfassende Kompass-Programm ebenfalls durchgeführt.

 

Für Betroffene, die nicht in Deutschland bleiben möchten oder können: Vorbereitung und begleitete Rückkehr der Betroffenen in ihr Herkunftsland (oder ein anderes Land) und die weitere Betreuung und Integration durch Partnerorganisationen vor Ort.

Weitere Infos auf unserer Internetseite www.gipst.eu

Das war unsere Auftaktkonferenz am 21. April 2017 in Berlin: