Gemeinsam gegen Menschenhandel e.V. ist ein offenes Bündnis von Organisationen und Initiativen, die sich gegen Menschenhandel einsetzen. Unsere Schwerpunkte sind: Öffentlichkeitsarbeit, Prävention, Opferhilfe und -schutz sowie die Verbesserung der juristischen Rahmenbedingungen. Millionen Menschen leben weltweit in sklavenähnlichen Verhältnissen. Menschenhandel ist der am schnellsten wachsende Kriminalitätsbereich.

Veröffentlichung: „Nordisches Modell – eine Möglichkeit für Deutschland?“

Seit Januar ist das neue Buch herausgegeben von Frank Heinrich und Uwe Heimowski im Handel erhältlich. Darin gehen verschiedene Mitglieder des Deutschen Bundestages, die sich im überfraktionellen Parlamentskreis „Prostitution – wohin?“ engagieren, der Frage nach: Ist das Nordische Modell eine Möglichkeit für Deutschland?

Wer das Buch gerne auf dem Desktop lesen möchte, kann es HIER im PDF-Format herunterladen.

Online bestellt werden kann es z.B. hier: https://www.edition-wortschatz.de/shop/das-nordische-modell/

Bibliografische Daten:
Das Nordische Modell – Eine Möglichkeit für Deutschland?
Mit Beiträgen von Leni Breymaier (SPD), Peter Heidt (FDP), Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU) sowie Shandra Woworuntu
Herausgegeben von Frank Heinrich und Uwe Heimowski für Gemeinsam gegen Menschenhandel
75 Seiten, Paperback, 13,5 x 21 cm
€ [D] 10,00 – gebundener Ladenpreis
Bestell-Nummer 588 970, ISBN 978-3-943362-70-1
Januar 2022, Edition Wortschatz, Cuxhaven

Neuer Kurzfilm zum Thema „Loverboys“

Anlässlich des Europäischen Tages gegen Menschenhandel 2021 haben wir unseren neuen Kurzfilm zum Thema „Loverboys“ veröffentlicht.

Wir bedanken uns bei der AHA Factory für die tolle Zusammenarbeit und bei den Teilnehmer*innen der Deutschen Postcode Lotterie für die finanzielle Unterstützung unserer Kampagne #schattendasein, zu der auch der neue Kurzfilm gehört.

Alle Informationen zur Kampagne #schattendasein sowie Content zum Downloaden finden sich HIER.

Aufnahmen der GGMH Fachtagung 2021

Mit einem dringenden Appell zum Handeln ging unsere zweitägige hochkarätig besetzte virtuelle Konferenz mit über 30 Sprecherinnen und Sprechern über Trends und Strategien der Bekämpfung des Menschenhandels und aller Formen sexueller Ausbeutung am 24. und 25. Juni zu Ende. Zu den rund 600 TeilnehmerInnen gehörten überwiegend Fachleute von Polizei und Ermittlungsbehörden, Regierungsstellen und Botschaften sowie Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland sowie aus zahlreichen europäischen und außereuropäischen Ländern.

Veranstaltet wurde die Fachtagung zusammen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte der OSZE.

Ein Bericht zur Fachtagung findet sich in unserem BLOG.

Ein Klick auf das Bild rechts führt zur Website speziell zu unserer Fachtagung, wo auch die Video-Mitschnitte der verschiedenen Panels hinterlegt sind.

Aktuelle Blogbeiträge

Allgemein

EU-Studie empfiehlt Mitgliedsstaaten die Bestrafung von Sexkäufern

Im September 2021 wurde eine neue Studie zum Thema "Die unterschiedlichen Regelungen der EU-Mitgliedstaaten zur…
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OSZE-Bericht zum Thema Nachfrage zeigt Lücken in der Bekämpfung des Menschenhandels auf

Am 15. Juni veröffentlichte die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) einen umfassenden…
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Diakonie Deutschland positioniert sich gegen ein Sexkaufverbot

2015 bezog die Diakonie in einem 10-Punkte Papier für die soziale Arbeit mit Prostituierten und…
Allgemein

Harsche Kritik für Deutschlands und Neuseelands Prostitutionspolitik

In einem neuen Bericht von Juni 2021 vergleicht die internationale Organisation Coalition against Trafficking in…

Kampagne SchattenDasein

Info- und Postkarten jetzt bestellen:

33.9
Milliarden US-Dollar verdienen Menschenhändler weltweit geschätzt jährlich
421
Tatverdächtige der sexuellen Ausbeutung wurden in Deutschland im Jahr 2020 laut BKA registriert
406
Opfer wurden laut Bundeslagebild im Jahr 2020 ermittelt, davon waren 94% weiblich.
43
der Opfer waren unter 21 Jahre alt.